

Projekt 2005
"Gewalt unter Jugendlichen
Ursachen, Erfahrungen und Prävention"
Im Rahmen des Politikunterrichts der Binnenschiffer fand zum Ende des Schuljahre 2004 / 05 ein Projekt zum Thema" Gewalt unter Jugendlichen und Schülern - Ursachen, Erfahrungen und Prävention" statt. Ausgangspunkt dieser Projektplanung waren Erfahrungsberichte der Schüler aus ihren Herkunftsschulen und aus ihrer Freizeit und der von ihnen vorgetragene Wunsch, zu diesem Thema selbständig zu arbeiten.
Zu Beginn des Projekts wurden von den Schülern exemplarische Situationen, in denen Konflikte mit ausländerfeindlichen und / oder gewalttätigen Jugendlichen entstanden waren, gesammelt und im Rollenspiel thematisiert.
Beispiele:
Ausgehend von den spontanen Spielszenen wurden
in der Gestaltung einer Wandzeitungen und einer Fragebogenerhebung erarbeitet und formuliert. Wandzeitung und Fragebogenerhebung wurden innerhalb der Jahrgangsstufe veröffentlicht und ausgewertet.
Im Laufe des Projekts wurde den Schülern sehr bewusst, dass Gewalt - gerade auch in rassistischer und rechtsextremer Ausprägung - das Leben vieler schon in hohem Maße bestimmt oder zumindest begleitet hat. Das gilt besonders für Jugendliche aus den neuen Bundesländern, aber auch im Westen werden Schulhofsituationen und Freizeit in hohem Maße von Bedrohung und gewalttätiger Konfliktlösung bestimmt. Die Schüler formulierten die Notwendigkeit aktiv und ausdrücklich auf entsprechende Situationen zu reagieren. Der Schutz Schwächerer, von Außenseitern und ausländischen Mitschülern wurde als wesentlich formuliert, nicht zuletzt weil fast jeder schon einmal die Erfahrung gemacht hatte selbst ein Opfer zu sein. Die Schüler erkannten, dass eine gewalttätige Grundstimmung z. B. auf dem Schulhof oder in der Jugendclique jeden in seiner Freiheit, Würde und Unversehrtheit bedrohen kann. Zumindest theoretisch wurde auch die Notwendigkeit gesehen, bei gewalttätigen Ausschreitungen Hilfe von außen zu holen.
Aufgrund der positiven Reaktion der Schüler ist eine Fortsetzung bzw. Wiederholung des Projekts mit anderen Lerngruppen geplant.
Zu Beginn des Projekts wurden von den Schülern exemplarische Situationen, in denen Konflikte mit ausländerfeindlichen und / oder gewalttätigen Jugendlichen entstanden waren, gesammelt und im Rollenspiel thematisiert.
Beispiele:
- Jugendliche in Springerstiefeln und mit kahlgeschorenen Köpfen haben einen Jugendtreff besetzt, der bisher regulär und öffentlich für Freizeitgestaltung genutzt wurde.
- Mehrere Schüler werden Zeuge, wie Skinheads auf dem Schulhof einen ausländischen Mitschüler anpöbeln und bedrohen.
- Schüler hören in Alltagssituationen rassistische und antisemitische "Sprüche" und reagieren darauf mit kritischem Widerspruch.
Ausgehend von den spontanen Spielszenen wurden
- mögliche Ursachen für das gewaltbereite Verhalten sowie
- vernünftige und angemessene Reaktionsweisen von Zeugen
in der Gestaltung einer Wandzeitungen und einer Fragebogenerhebung erarbeitet und formuliert. Wandzeitung und Fragebogenerhebung wurden innerhalb der Jahrgangsstufe veröffentlicht und ausgewertet.
Im Laufe des Projekts wurde den Schülern sehr bewusst, dass Gewalt - gerade auch in rassistischer und rechtsextremer Ausprägung - das Leben vieler schon in hohem Maße bestimmt oder zumindest begleitet hat. Das gilt besonders für Jugendliche aus den neuen Bundesländern, aber auch im Westen werden Schulhofsituationen und Freizeit in hohem Maße von Bedrohung und gewalttätiger Konfliktlösung bestimmt. Die Schüler formulierten die Notwendigkeit aktiv und ausdrücklich auf entsprechende Situationen zu reagieren. Der Schutz Schwächerer, von Außenseitern und ausländischen Mitschülern wurde als wesentlich formuliert, nicht zuletzt weil fast jeder schon einmal die Erfahrung gemacht hatte selbst ein Opfer zu sein. Die Schüler erkannten, dass eine gewalttätige Grundstimmung z. B. auf dem Schulhof oder in der Jugendclique jeden in seiner Freiheit, Würde und Unversehrtheit bedrohen kann. Zumindest theoretisch wurde auch die Notwendigkeit gesehen, bei gewalttätigen Ausschreitungen Hilfe von außen zu holen.
Aufgrund der positiven Reaktion der Schüler ist eine Fortsetzung bzw. Wiederholung des Projekts mit anderen Lerngruppen geplant.
