August 2008Fortbildungswoche
in Belgien und den Niederlanden

Schulschiff "Prince Christian"
Sie diente dazu, die belgischen Wasserstraßen und ihre bedeutendsten Bauwerke kennen zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und die Harmonisierung der Ausbildung in der Binnenschifffahrt voranzutreiben.
Nach der Anreise mit privaten PKW nach Rotterdam ging es mit der „Princes Christina“ über die Nieuwe Maas, Volkerak und die Rhein-Schelde-Verbindung nach Antwerpen. Dort legte das Schiff im Kattendijksdok an.
Es folgte eine Besichtigung der belgischen Hafenstadt unter sachkundiger Leitung eines niederländischen Kollegen.
Nach der Anreise mit privaten PKW nach Rotterdam ging es mit der „Princes Christina“ über die Nieuwe Maas, Volkerak und die Rhein-Schelde-Verbindung nach Antwerpen. Dort legte das Schiff im Kattendijksdok an.
Es folgte eine Besichtigung der belgischen Hafenstadt unter sachkundiger Leitung eines niederländischen Kollegen.

Hafenbrücke in Antwerpen

Hafenstadt Antwerpen

Schiffshebewerk am Canal de Bruxelles

Schiffshebewerk in Strepy Thieu
Danach brach man auf zum Canal du Centre, um in Strepy Thieu das beeindruckende Schiffshebewerk zu besichtigen. Der Canal du Centre verbindet das Scheldebecken mit den Flussläufen der Maas und der Nordsee. Mit Hilfe des Bauwerkes, das im Jahre 2002 eingeweiht wurde, können 73 m Höhenunterschied überwunden werden. Durch zwei separate, mit Wasser gefüllte Tröge werden die Kanalschiffe wie in einem Personenaufzug auf das jeweils andere Niveau gehoben bzw. abgesenkt. Die 8000 Tonnen schweren Tröge hängen an 144 Stahltrossen und transportieren Schiffe mit einem Gesamtgewicht von 1350 Tonnen. Nach der Besichtigung des Maschinenraums erfolgte der Transfer per Bus nach Hasselt, wo die „Princes Christina“ wartete, die von Antwerpen über den Albert-Kanal dorthin gefahren war.
Auf der mehrstündigen Fahrt von Hasselt nach Maasbracht nutzten die Kollegen die Zeit zu intensiven Fachgesprächen und zum Sammeln praktischer nautischer Erfahrung. Ein Expertenteam des belgischen Amtes für Wasserstraßenbau berichtete über geplante und bereits durchgeführte Baumaßnahmen zum Hochwasser- und Umweltschutz. In der kleinen Hafenstadt Maasbracht besichtigte man das Schifffahrtsmuseum, in dem historische Exponate der belgischen Schifffahrt liebevoll aufbereitet und dargestellt werden. Über die Maas und den Maas-Waal-Kanal führte die Fahrt nach Nijmegen zur Walkade.

Schifffahrtsmuseum Maasbracht
Am Freitag, dem letzten Tag der Fortbildung, ging es von Nijmegen nach Rotterdam zurück.

Die Teilnehmer/innen an der europäischen Fortbildung
Die Fahrt fand im Rahmen der Fortbildungsreihe „Verkehrswege in Europa“ statt, wurde vom Kollegium während der unterrichtsfreien Zeit durchgeführt und z. T. selbst finanziert. Dabei wurden die bestehenden engen Beziehungen zwischen den beiden großen Ausbildungsorten für die Binnenschifffahrt Rotterdam und Duisburg, weiter vertieft. In der Zukunft sollen regelmäßige Treffen zwischen den Kollegen beider Schulen die Qualität der Ausbildung verbessern helfen und die Kontakte in dem grenzüberschreitenden Gewerbe der Binnenschifffahrt festigen.
