


Beratung von der Innung Herr Thon, von der Schülerseite Frau Börner und von der Lehrerseite Herr Paulus
Auf der boot 2007 stellten sich die Auszubildenden aus dem Bereich des Boots- und Schiffbau, aus dem Bereich der Binnenschifffahrt und aus dem Bereich der Hafenlogistik des Schiffer-Berufskolleg RHEIN vor.
- Die Boots- und Schiffbauer bauten auf der boot einen Nachen, ein Beiboot für ein Binnenschiff (siehe Bootsbau).
- Am Freitag, den 26. Januar 2007, hat die Boots- und Schiffbauerinnung ihre Auszubildenden des Jahres 2006/07 losgesprochen (siehe Lossprechung).
- Die Binnenschiffer zeigten dem Publikum wie gespleißt und Knoten hergestellt werden (siehe Knotenkunde).
Daneben informierten sich viele Besucher über die Ausbildung am Schiffer-Berufskolleg RHEIN und erörterten mit den Mitgliedern der Bootsbauinnung Fachfragen zum Bootsbau.

Auszubildende erläutern
Besuchern des Messestandes
ihr Berufsbild

Herr Adib (Messeleiter) und
Herr Denken (Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft)

Herr Kähler (Präsident
des Deutschen Boots- und Schiffbauverbandes) und Herr Portmann (Schulleiter)
Auf der boot 2007 entstand in der Halle 11 ein Nachen, ein Beiboot für Berufsschiffe. Gebaut wurde es von 13 Auszubildenden des zweiten Ausbildungsjahres des Schiffer-Berufskollegs Rhein in Duisburg. Grundlage war ein Stahl-Boot beziehungsweise die dazu von der Lux-Werft zur Verfügung gestellten Pläne. Die Bauvorgaben:
- Das Boot sollte möglichst leicht, aber dennoch stabil sein,
- dazu einfach in der Pflege und Wartung,
- keine Korrosion, kein Faulen.


Die eingesetzten Materialien hatten frei von Lösungsmitteln zu sein, um benachbarte Aussteller und Besucher nicht zu belästigen und die Umwelt nicht zu belasten.
Unter Leitung ihres Berufsschullehrers Klaus Paulus wurde der Nachen so konzipiert, dass er im Laufe der Messe, annähernd fertig gestellt werden konnte.
Anschließend muss das Beiboot vor seinem Einsatz noch von Innen ausgebaut und mit einer Abschlusslackierung versehen werden.
Andernfalls würden die Harze der UV-Bestrahlung nicht standhalten. Bei der Umsetzung des Bootsbaus handelt es sich um einen so genannten (Schaum-)Sandwich-Bau. Die Schaumstreifen dienen als Kernmaterial und werden mit Hilfe von Harz und Zahnstochern zusammengehalten.
Die Auszubildenden verfestigen mittels Glasfaser-Lagen und Epoxidharz (Kunstharz) diesen Schaumkern. Dabei wird das Harz mittels Rollen oder Pinsel von Hand aufgetragen und teilweise mit Hilfe der Vakuum-Infusion verfestigt.




Außen wurden drei Lagen und innen zwei Lagen aufgebracht. Den Abschluss bildete mit schwarze Farbe getränktes Harz. Das Boot wurde vom stellvertretenden Schulleiter Herrn Wieck auf den Namen "Eva" getauft.
Dieser Name mit seinen Buchstaben EVA leitet sich vom Leitsatz
"Eigen-Verantwortliches Arbeiten"
des Schiffer-Berufskollegs RHEIN ab.
Insgesamt ein gelungenes Projekt für die Auszubildenden des Boots- und Schiffsbau.
Dieser Name mit seinen Buchstaben EVA leitet sich vom Leitsatz
"Eigen-Verantwortliches Arbeiten"
des Schiffer-Berufskollegs RHEIN ab.
Insgesamt ein gelungenes Projekt für die Auszubildenden des Boots- und Schiffsbau.
Auf der boot 2007 stellten die Auszubildenden der Binnenschifffahrt ihren Beruf vor. Dabei zeigten sie den interessierten Besuchern wie man spleißt und Seemannsknoten fertigt.
Besonders die Kinder der Besucher waren von der Knotenkunde angetan.
Die wichtige Grundelemente im Zusammenhang mit den Knoten sind Bucht, Auge, Kreuzschlag, Rundschlag und Slipstek.
Besonders die Kinder der Besucher waren von der Knotenkunde angetan.
Die wichtige Grundelemente im Zusammenhang mit den Knoten sind Bucht, Auge, Kreuzschlag, Rundschlag und Slipstek.





Die wichtigsten Knoten sind:
Achtknoten, Kreuzknoten, Palstek,
Shotstek, Stopperstek und Webeleinstek.
Die Anfertigung dieser Knoten werden
in der Abschlussprüfung zur
Binnenschifferin bzw. zum Binnenschiffer
von den Auszubildenden erwartet!
Möchten Sie die Anfertigung der Knoten erlernen, klicken sie hier.
Am Freitag, den 26. Januar 2007, hat die Boots- und Schiffbauerinnung ihre Auszubildenden des Jahres 2006/07 losgesprochen.
Der Präsident des Deutschen Boots- und Schiffbauverbandes, Burkhard Kähler, begrüßte zahlreiche Ehrengäste, darunter Vertreter der Stadt Duisburg, der Bezirksregierung Düsseldorf, der Boots- und Schiffbauerinnung in NRW und der Lehrerinnen und Lehrer des Schiffer-Berufskolleg RHEIN.
Die Bootsbauer Jan Gerber (Bootswerft Lax aus Dorsten), Thomas Pawletta (Funger aus Kempen) und Benjamin Hölscher (Niederländer aus Nettetal) wurden in den Gesellenstand erhoben.
Der Präsident des Deutschen Boots- und Schiffbauverbandes, Burkhard Kähler, begrüßte zahlreiche Ehrengäste, darunter Vertreter der Stadt Duisburg, der Bezirksregierung Düsseldorf, der Boots- und Schiffbauerinnung in NRW und der Lehrerinnen und Lehrer des Schiffer-Berufskolleg RHEIN.
Die Bootsbauer Jan Gerber (Bootswerft Lax aus Dorsten), Thomas Pawletta (Funger aus Kempen) und Benjamin Hölscher (Niederländer aus Nettetal) wurden in den Gesellenstand erhoben.

Die angehenden Gesellen, Präsident B. Kähler
und Schulleiter H.-G. Portmann

Die Losgesprochenen mit der Messeleitung boot 2007
Bei den Schiffsbauern haben Matthias Bindzus (Neue Ruhrorter Schiffswerft aus Duisburg) und Benjamin Stahns (Brune aus Erftstadt) die drei-einhalbjährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.
Zurzeit werden etwa 700 Schiffsbauingenieure und zahlreiche Meister und Gesellen gesucht. Daher müssen sich die Absolventen keine Sorgen um ihre Zukunft machen.

Aus der Bezirksregierung:
Herr Jacobs und Herr Sareika

Aus der Bezirksregierung: Herr Lindner
Beigeordneter der Stadt Duisburg; Herr Jansen

Die Gäste der Lossprechung der Boots- und Schiffbauer auf der boot 2007

