Schäfer steuert sicher schweres Schiff
22. Juni 2009: Ehemalige Kultusministerin Ute Schäfer, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im NRW-Landtag, besuchte das Schiffer-Berufskolleg RHEIN.
Schwieriges Manöver geglückt. Ute Schäfer, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im NRW-Landtag, steuerte gekonnt ein 3500-Tonnen-Binnschiff aus dem Hafenmund auf den Rhein zu Berg. Ihre Erfahrung als passionierte Wassersportlerin mit Sportbootführerscheinen hat sie am einzigartigen Flachwasserfahrsimulator am Schiffer-Berufskolleg RHEIN gekonnt umgesetzt.
Was führte die ehemalige Kultusministerin zu dieser besonderen Schule?

Lehrer Klaus Paulus weist Ute Schäfer im Fahrstand ein

Rainer Bischoff beobachtet Ute Schääfer bei ihrem schwierigen Manöver. (Im Hintergrund: Praktikant von Herrn Bischoff)
Reiner Bischoff, selber Mitglied des Landtages in NRW, war von diesem Berufskolleg bei seinem ersten Kontakt im Mai dieses Jahres so begeistert, dass er diesen Eindruck seiner Kollegin, Frau Schäfer, unbedingt zeigen wollte.
Innerhalb einer Minute hatte sich Frau Ute Schäfer für einen Besuch in Duisburg entschieden.
Neben den technischen Einrichtungen der Schule war sie sehr interessiert, Informationen über die Ausbildung, Schülerschaft und Einzugsgebiet erfahren.
Innerhalb einer Minute hatte sich Frau Ute Schäfer für einen Besuch in Duisburg entschieden.
Neben den technischen Einrichtungen der Schule war sie sehr interessiert, Informationen über die Ausbildung, Schülerschaft und Einzugsgebiet erfahren.
Überrascht war sie, dass sie während ihrer aktiven Zeit als Kultusministerin nie die Zeit hatte, sich mit den Belangen dieser einzigartigen Schule auseinander zu setzten.

Vor der Hauptmaschine. Von links: Praktikant, Rainer Bischoff, Ute Schäfer, Lehrer Gregor van den Boom und an der Maschine Tobias Reinersmann.

Von links: Rainer Bischoff, Ute Schäfer und Schulleiter Hans-Günter Portmann auf der Tankschiffsektion.
Um so interessierter war sie zu erfahren, dass Schülerinnen und Schüler aus weiten Teilen Europas den Weg nach Duisburg für ihre Ausbildung finden. Genauso angetan war sie von den Aktivitäten aller Schulleiter von Binnenschifffahrtsschulen in Europa, sich in EDINNA eingebunden zu haben, um die Harmonisierung in diesem Beruf voran zu treiben. In allen Belangen hat sie ihre Unterstützung zugesagt, soweit es ihre aktuelle Funktion ermöglicht.
