Wir nehmen als assoziierte Schule
teil am EU-Projekt
Networked Interactive Media In Schools (NIMIS)
der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg,
FB 11 / Lehrstuhl Informatik und
Didaktik.

EU-Projekt für vernetzte interaktive Medien in Schulen
Mit dem interaktiven Klassenraum der Zukunft befaßt sich das NIMIS-Projekt der Europäischen Union, das von mehreren internationalen Wissenschaftlern und einer deutschen Herstellerfirma computerbasierter Präsentationsmedien getragen wird.
Die künftige Computerunterstützung im Grundschulklassenzimmer wird kaum sichtbar sein: Berührungsbildschirme, digitale Tafeln und spezielle Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine ermöglichen Vier- bis Achtjährigen einen umfassenden Zugang zu modernster Informationstechnologie.
Projektpartner in England und Portugal
In der Übersetzung bedeutet das Kürzel NIMIS: Vernetzte interaktive Medien in der Schule. Unter der Federführung von Prof. Dr. H. Ulrich Hoppe, Informatik und Didaktik, sind folgende europäische Partner an dem EU-Projekt beteiligt: Universität Leeds/Großbritannien, Forschungsinstitut INESC Lissabon/Portugal und die Firma Media World aus Bad Lippspringe. Umgesetzt werden die NIMIS-Klassenräume in den drei assoziierten Schulen (Altersbereich vier bis acht Jahre) in Leeds, Portugal und Duisburg.
Prof. Hoppe zu den europaweiten Projektzielen:"Wir glauben, dass das Lernen junger Schüler mit einem neuen Klassenraumkonzept gefördert werden kann. Interaktive, durch neue Informationstechnologien angereicherte Lernumgebungen fördern die kreativen Möglichkeiten und entsprechen in besonderer Weise den individuellen Bedürfnisse in der Lerngemeinschaft Grundschule."
Klassische Lern-Instrumente sinnvoll ergänzen
In erster Linie kommt es dabei nicht darauf an, mehr Computer in die Klassenräume zu stellen und sie an das Internet anzuschließen. Überhaupt steht der Computer in einem NIMIS-Klassenraum nicht im Vordergrund: Er vermittelt zwischen den verschiedensten Informationen und ist in ein integriertes Gesamtkonzept zur Gestaltung des Klassenraums eingebettet. Dieses Gesamtkonzept, bestehend aus Hard- und Software, Möbeln und dem räumlichen wie zeitlichen Zusammenspiel dieser Komponenten soll stattdessen die gemeinsame Lernarbeit im Hintergrund unterstützen. |
Der Augen- und Sichtkontakt wird beispielsweise nicht gestört werden. Es gibt flache Monitore und Computerstifte, die an intelligente Lernsoftware gekoppelt sind, die das klassische Lern-Instrumentarium sinnvoll ergänzen."
Künstliche Kreaturen
Eine Möglichkeit, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen und individuelle Hilfen anzubieten, ist beispielsweise der Einsatz animierter Agenten in der Form künstlicher Kreaturen, die mit dem Nutzer sprechen. Die von den Schülern selbst erstellten Agenten können sich mithilfe künstlicher Intelligenz auf das individuelle Lerntempo des jeweiligen Schülers einstellen und bei der Stoffvermittlung dessen Wissensstand berücksichtigen.
Ansprechpartnerin: Claudia Tewissen
Erste
Schritte - Aufbau
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