Das Konzept



INTERNATIONAL Yehudi Menuhin FOUNDATION

MUS-E INTERNATIONAL

Quelle des Ausgleichs und der Toleranz

Multikulturelles soziales Schulprojekt für Europa

Allgemeine Beschreibung des Projektes

November 1998

UNTERSTÜTZT DURCH DIE EUROPÄISCHE UNION

Yehudi Menuhin Stiftung, Rathausufer 23, 40213 Düsseldorf Deutschland Tel: +49 211 1354660/1, Fax: +49 211 1354242

MUS-E ODER DIE KUNST, VERBINDUNGEN ZU SCHAFFEN

MUS-E (Multikulturelles soziales Schulprojekt für Europa) ist ein Projekt, das 1994 durch die International Yehudi Menuhin Foundation (IYMF) in Brüssel initiiert wurde. Zur Zeit nehmen Grundschulen aus dreizehn europäischen Ländern teil. Mit dem Ziel, der Entstehung von Rassismus und Gewalt entgegenzuwirken, wird in diesen Schulen mit sozial benachteiligtem Umfeld Musik, Gesang, Theater, Tanz und Kampfkunst unterrichtet. Die Besonderheit des Projektes liegt darin, dass professionelle Künstler an die Schulen kommen und in Anwesenheit der Lehrkräfte ihre Kunst vermitteln. Auf diese Art und Weise entstehen vielfältige Verbindungen zwischen allen Beteiligten: Kindern, Schulen, Künstlern, Koordinatoren und den Grundschullehrern. So werden Brücken gebildet zwischen der Welt der Erziehung und der Welt der Kunst, innerhalb einer europäischen Rahmenarbeit. Man kann hier von einem europäischen MUS-E Netzwerk sprechen.

Seit mehreren Jahren beteiligen sich an MUS-E Schulen in Belgien, Deutschland, Estland, Frankreich, Gro§britannien, Portugal, der Schweiz, Spanien und Ungarn. 1998 sind Irland, Luxemburg, die Niederlande, Österreich und die spanischen Landesteile Katalonien und Andalusien hinzugekommen.

In Deutschland wurde MUS-E vor drei Jahren in der Gemeinschaftsgrundschule Sonnenstra§e in Düsseldorf gestartet, einer Schule in unmittelbarer Nähe zu Hauptbahnhof und Rotlichtmilieu. Mittlerweile wurde das Projekt auf insgesamt vier Schulen mit ähnlichen Voraussetzungen ausgeweitet: eine weitere in Düsseldorf und zwei in Duisburg.

Mehrmals wöchentlich haben die Kinder Kurse bei Künstlern der Disziplinen Gesang, Tanz, folkloristischer Musik, Theater und Kampfkunst (Capoeira aus Brasilien und Quan Ki Do aus Vietnam). Sie lernen neue Formen der Musik und des körperlichen Ausdrucks, sowie andere Kulturen kennen. Hierdurch entdecken sie neue Fähigkeiten, die ansonsten im traditionellen Unterricht vernachlässigt werden. Dies verstärkt ihr Selbstvertrauen und ihre Offenheit gegenüber anderen.

Jedes Jahr findet ein internationales Trainingsseminar an einem anderen Ort Europas statt. Es bringt alle am Projekt Beteiligten (Grundschullehrer, Künstler, Koordinatoren) für fünf Tage zusammen. Dort findet ein intensiver Austausch von Wissen und Erfahrungen statt, vereint durch Lord Menuhins Sichtweisen und Ideale. Dieses Seminar ist gleichzeitig eine Gelegenheit, Ergebnisse zusammenzutragen, Vorgänge in den richtigen Zusammenhang zu setzen und Einschätzungen vorzunehmen. Neue Disziplinen werden betrachtet und fundamentale Fragen diskutiert, zum Beispiel die Organisation und Ausweitung des Projekts oder aufgetretenen Schwierigkeiten und deren Lösung.

1998 hat das internationale Seminar in Brüssel vom 13.-17. November stattgefunden, mit welchem die Pilotphase abgeschlossen wurde. Nicht nur die am MUS-E Projekt Beteiligten kamen unter der Schirmherrschaft von Lord Menuhin zusammen, sondern in gleicher Weise auch belgische und europäische Redner, Künstler und Politiker. Die Zusammenführung aller entscheidungsfähigen Ebenen soll helfen, einer ständig wachsenden Zahl von Kindern die Teilnahme am Projekt zu ermöglichen.

Dank der Vielfältigkeit der Aspekte, des weltweiten Bezugs und des dynamischen Geistes ist MUS-E ein Weg zur Bildung einer positiven Gesellschaft, in der sich Menschen frei entfalten können.

MUS-E - QUELLE DES AUSGLEICHS UND DER TOLERANZ

I HINTERGRUND

DIE BEDEUTUNG DER KLÄNGE

Zum Zeitpunkt der Geburt ist ein Kind völlig abhängig von seinen Sinnen. Unter ihnen nimmt das Hören einen bedeutenden Platz ein. Das Kind empfindet Schwingungen sogar vor der Geburt; diese begleiten es durch sein ganzes Leben. Geräusche machen die erste Empfindung aus, welche das Neugeborene erfahrt und erlauben ihm zu erkennen, sich zu orientieren und sich auszugleichen. Sie bilden Erinnerungen und Vorfreude auf Vergnügen, Angst und Neugierde. Durch Hören begründet ein Kind die ersten Kontakte zu seiner Umgebung. Durch Schreien zeigt es seine Präsenz, verschafft sich Gehör und regt eine Antwort an.

DIE LEBENDIGE ERFAHRUNG VON MUSIK, GESANG UND KÖRPERLICHER BEWEGUNG

Musik, der Klang einer Stimme, Zuhören und Lieder bilden den grö§ten Anteil natürlicher und kommunikativer Lebenserfahrung, die das Kind unmittelbar erfährt. Daher ist es essentiell, dass ein reiches Ausprobieren der Sinne allen abstrakten Formen des Lernens mit Symbolen und Strukturen vorausgeht, da wir durch die Entwicklung der Sinne die notwendigen Erfahrungen sammeln, das Rüstzeug für umfangreiches und persönliches Denken. Wenn ein Kind sich bewu§t wird, beobachtet und ausdrückt, erlaubt ihm die Kunst der Schauspielerei sich selbst anderen zu offenbaren. Die Kampfkünste kanalisieren die Energien und erzeugen Selbstachtung, Höflichkeit und Dankbarkeit.

DER AUSDRUCK VON EMOTIONEN

Die menschlichen Ausdrucksweisen von Liebe, Ha§, Heiterkeit, Verzückung, Einsamkeit, Mitleid, Aggression, Freude, Überschwang können durch unterschiedliche Disziplinen ausgedrückt werden: die Künste. Jedes unterdrückte Gefühl, das nicht in einer Kunstform ausgelebt wird, kann Bitterkeit und Frustration, Vorurteile oder Arger nach sich ziehen. Über einen längeren Zeitraum können negative Gedanken Gewalt erzeugen.

DIE NOTWENDIGKEIT

Es ist daher notwendig, eine allgemeine Ebene des Denkens, der Möglichkeiten, des Verhaltens, der sozialen Harmonie, des Zusammenhalts, der Sicherheit, der Freude, der Gesundheit und des Respekts gegenüber anderen zu schaffen. Eine Gesellschaft irrt sich, wenn sie Gesang und Tanz aus dem Lehrplan der Schulen entfernt, da sie auf diese Weise ihren Mitgliedern die essentiellen Elemente zur körperlichen und moralischen Entwicklung des Kindes entzieht, welche das natürliche Wachstum aller Lebewesen charakterisiert.

II BINDEGLIED ZWISCHEN DEN KULTUREN

MUS-E unterstreicht die Bedeutung der Musik und der Künste in der Entwicklung und im Gleichgewicht des Kindes. Es beinhaltet gleichzeitig eine vorbeugende Absicht: Es bietet Kindern Mittel, durch die sie in der Lage sind, vor allem in einer unterprivilegierten Gegend positiv und in einer kreativen Weise auf Druck zu reagieren.

Die Beachtung der Vielfalt der Kulturen und Traditionen ist ein wesentliches Element des MUS-E Prozesses. Die Entdeckung der Traditionen seiner Heimat erlaubt dem Kind, seine Herkunft wieder zu entdecken, welche vor allem bei immigrierten Menschen in Vergessenheit geraten ist. Das Kennenlernen von Folklore und musikalischer Tradition der Nachbarländer und entfernteren Regionen ermöglicht ein besseres Verständnis anderer Personen, erlaubt die Erweiterung der musikalischen Erinnerung und schafft so ein europäisches Bewu§tsein, welches in der gegenseitigen Bereicherung der unterschiedlichen Kulturen begründet ist.

III REALISIERUNG

MUS-E startete im September 1994 in sechs Grundschulen in sechs verschiedenen Ländern (Belgien, Estland, Frankreich, Gro§britannien, Schweiz und Ungarn). Deutschland kam 1995 dazu. Spanien und Portugal beteiligen sich am Projekt seit 1996 mit der Unterstützung des spanischen Ministeriums für Erziehung und Kultur bzw. des portugiesischen Ministeriums für Erziehung. 1998 wurde das Projekt auf Irland, Luxemburg, die Niederlande und Österreich ausgeweitet.

Die Pilotphase dauert grundsätzlich drei Jahre. Das Projekt bezieht sich auf Kinder im Alter von 5 bis 9 Jahren. Für die bereits 1994 beigetretenen Ländern wurde zum Abschlu§ der Pilotphase eine Konferenz in Brüssel abgehalten, um den Bekanntheitsgrad bei den verantwortlichen Stellen zu erhöhen und die Weiterführung zu gewährleisten. Unser Wunsch ist es, MUS-E als ein pädagogisches Werkzeug soweit wie möglich zu verbreiten.

IV RICHTLINIEN DES PROJEKTES

Die Schule sollte in einer benachteiligten Gegend liegen, in der musikalische Erziehung nicht vorhanden ist (Schule und Eltern betreffend).

Je jünger die Kinder sind, desto wirksamer kann das Projekt sein. Es ist ratsam, das Projekt mit dem ersten Grundschuljahr zu beginnen.

Die unterrichteten Disziplinen sollten Gesang (einzeln oder im Chor), Tanz, Rhythmik und Melodie, Improvisation und Instrumentalmusik, Schauspielkunst und Theater, sowie Kampfkunst sein.

Die Kinder müssen die Bedeutung von Stille erfahren.

Folklore und Brauchtum der unterschiedlichen Länder und Regionen Europas müssen in den Lernprozess integriert sein.

Alle Musikrichtungen sollten berücksichtigt werden.

Der Anteil des MUS-E Projektes muss klar aus dem Stundenplan hervorgehen und mindestens 10 Prozent der Wochenstunden umfassen.

Die Animateure müssen in dem Fach, welches sie unterrichten, kompetent sein. (Animateur = Künstler = externe Person, welche gewöhnlich nicht die Klasse unterrichtet).

Dem Team der Animateure können auch bekannte Persönlichkeiten aus den Bereichen Gesang, Theater, Choreographie, Tanz oder Kampfkunst angehören.

Die Trainingsseminare mit den Animateuren finden jedes Jahr in einem anderen Land statt.

V INITIATOREN, FÜRSPRECHER UND ORGANISATOREN

Innerhalb der "UNESCO World Decade for Cultural Developement" und mit der Fürsprache von Mr. Daniel Tarschys, dem Generalsekretär des Europarates, konnte das Projekt von der INTERNATIONAL YEHUDI MENUHIN FOUNDATION initiiert werden. Seitdem profitiert MUS-E von der Unterstützung der Europäischen Kommission. Innerhalb der IYMF bestimmt ein internationales Komitee einen Koordinator für jedes Land. Der nationale Koordinator wählt Künstler aus, welche die Kurse in Übereinstimmung mit den Richtlinien des Projektes durchführen. Er übermittelt einen jährlichen Bericht über die Aktivitäten an das internationale Komitee und an die das Projekt unterstützenden Institutionen. Zur erfolgreichen Durchführung ist die Zusammenarbeit der Schulleitungen mit dem Koordinator notwendig. Die Aktivitäten der einzelnen Länder können aufgrund nationaler Charakteristika variieren.

VI FINANZIERUNG

Einige Länder erhalten nationale Unterstützung von den Ministerien für Erziehung oder Kultur, der regionalen Regierung, der Stadt, von bekannten Persönlichkeiten oder privaten Sponsoren. Auf internationaler Ebene wird der IYMF Unterstützung durch die Europäische Union gewährt. Die IYMF übernimmt die internationale Koordination, Strukturierung und die fortschreitende Erweiterung innerhalb Europas und der beteiligten Länder. Au§erdem richtet sie internationale Seminare aus und fasst die Ergebnisse des Projektes zusammen.

VII EVALUATION

Das soziale Verhalten der Kinder wird durch Fragebögen, Videos und Soziogramme dokumentiert (zum Beispiel Kooperationsbereitschaft und Teamarbeit).

Das kreative Verhalten der Kinder und die Fähigkeit zur Konzentration wird beobachtet.

Die Motivation und Meinungen der Animateure, Klassenlehrer und Kinder werden festgehalten.

Am Ende jeden Schuljahres werden die Aufzeichnungen durch den Klassenlehrer oder den Koordinator ausgewertet.

 

 

INTERNATIONAL YEHUDI MENUHIN FOUNDATION

STATUS DER FOUNDATION

Die International Yehudi Menuhin Foundation (IYMF) wurde 1991 in Brüssel als internationale allgemeinnützige Vereinigung gegründet.

ZIELE DER FOUNDATION

die Entwicklung des Kindes durch Musik, Kunst und ähnliche Disziplinen positiv beeinflussen

die musische Ausdrucksweise fördern und verschiedene Kulturen durch besondere Veranstaltungen zusammenbringen, z.B. durch Konzerte: "From the Sitar to the Guitar", "All the World's Violins" und "Voices for Peace"

die Förderung von Ausdrucksweise und der Schutz kultureller Identitäten (vor allem gefährdeter) durch die Bildung eines Forums (Open Assembly of European Cultures)

ALLGEMEIN

Koordinierung und Gründung kultureller Projekte unter der Schirmherrschaft Lord Menuhins und deren Verbreitung in ganz Europa

FÜHRUNG DER FOUNDATION

Die Führung obliegt einem internationalen Gremium; Präsident ist Lord Menuhin. Mitglieder des Verwaltungsgremiums: LORD MENUHIN (GB) ENRlQUE BARON CRESPO (SP) MARlANNE PONCELET (B) PIERRE SCHMIDT (CH) WERNER SCHMIDT (CH) HELENA VAZ DA SILVA (P)

Mitglieder der Gesellschaft LORD MENUHIN (GB) ENRlQUE BARON CRESPO (E) JAQUES BOTON (B) LUCIANA CASTELLINA (1) COMTE JEAN-PERRE DE LAUNOIT (B) BRONISTAW GEREMEK (POL) JÖRG A. HENLE (D) SIR EDWARD JACKSON (GB) ALBERT JAQUARD(F3 BARON SIMON PERRE NOTHOMP (B) MARIANNE PONCELET (B) PERRE SCHMIDT (CH) WERNER SCHMITT (CH) MICHAEL SERRES (F) IAN STOUTZKER (GB) HELENA VAZ DA SILVA (P)

FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG

Die IYMF finanziert sich durch die Erträge ihrer Veranstaltungen, durch Sponsoren, private Spender oder Stiftungen, sowie durch regionale, nationale und europäische Subventionen. Als Sponsoren sind bisher zu nennen: Audi A.G., Citibank, le Credit Suisse, Marubeni, Sodexho, RTBF, VRT, u.a. Folgende Stiftungen haben darüber hinaus geholfen: Fortis Belgium Foundation, Krupp Stiftung, Hattori Foundation. Von öffentlicher Seite unterstützen die Europäische Union, der Europarat, UNESCO, "Region de Bruxelles-Capitale", "Communaute Francaise de Belgique", u.v.a.

AKTIVITÄTEN

1992

- Gründungskonzert der IYMF in Brüssel (Oktober) 1993

- erste Vorbereitungskonferenz für das MUS-E Projekt in der Schweiz (Juli) - Konzert "All the World's Violines" in Brüssel (Oktober)

1994

- internationales Treffen von "Live Musik Now" in Spa (Mai)

- Klassik-Konzert in Brüssel

- zweite Vorbereitungskonferenz des MUS-E Projektes in der Schweiz (Juli)

- Verwirklichung des MUS-E Projektes in sechs Grundschulen in sechs europäischen Ländern

1995

- MUS-E: erstes internationales Trainingsseminar in der Schweiz (Juli)

- Beitritt Deutschlands zum MUS-E Projekt

- Konzert "From the Sitar to the Guitar" in Brüssel (November)

1996

- Beitritt zweier weiterer Länder zum MUS-E Projekt (Spanien und Portugal)

- Gala-Konzert anlä§lich Lord Menuhins 80. Geburtstag (April)

- MUS-E: zweites internationales Trainingsseminar in Budapest, Ungarn (Juli)

- Verfassung der Denkschrift "Open Assembly of European Cultures" (September) - Treffen der MUS-E Koordinatoren in Brüssel (Dezember)

1997

- Ausweitung des MUS-E Projektes auf nationaler und internationaler Ebene (Frühling)

- MUS-E: drittes internationales Trainingsseminar in Perpignan, Frankreich (24. - 29. Juli)

- "Voices for Peace" Konzert im Royal Circus, Brüssel (19. - 20. November). Das Konzert versammelte Sängerinnen aus verschiedenen Ländern, in denen Rassismus und Gewalt vorherrschen. Gesang und traditionelle Instrumente wurden präsentiert und kommentiert durch Lord Menuhin

- 1. Symposium des "Assembly of European Cultures" im Europäischen Parlament in Brüssel (21. November)

1998

- Beitritt weiterer Länder zum MUS-E Projekt

- Ausweitung der Arbeit der "Assembly of the Cultures"

- Teilnahme am 50sten Jahrestag des European Movement Congress in Den Haag, Niederlande (8. - 10. Mai)

- zweites "Assembly of the Cultures" in Lissabon, Portugal (26./27. September)

- CD: "Voices for Peace" (Herbst)

- CD-ROM über europäische Kulturen und ihrer musikalischen Ausdrucksweisen

- MUS-E: Beendigung der Pilotphase und internationales Trainingsseminar in Brüssel (13.- 17. November)

- Konzert: "Menuhin«s Dream" im Royal Circus, Brüssel, Belgien - Präsentation durch Lord Menuhin. Das Programm basiert auf dem MUS-E Projekt (17. November)

 

 

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Die Seite wurde zuletzt am 27. Februar 2001 aktualisiert.