Wie auch im letzten Jahr lud die Fridtjof-Nansen-Realschule wieder zu ihrem Herbstempfang ein. Anlass war der 150. Geburtstag ihres Namensgebers. In einem gut gelungenen Theaterspiel stellten Schülerinnen und Schüler unter Regie von Sylvia Falter-Lettgen und Mechthild Wassenberg die Vielfältigkeit des Friedensnobelpreisträgers vor, der sich auch im Bereich der naturwissenschaftlichen Forschung und durch seine Expeditionen durch Grönland und ins Nordpolarmeer einen Namen gemacht hat.
 
(Sebastian Haferkamp 9a als Fridtjof Nansen im Theaterstück)

Die Kooperationspartner, Vertreter der Politik, der Wirtschaft und der kooperierenden weiterführenden Schulen erwiesen Fridtjof Nansen und der Schule die Ehre. In der durch Kunstklassen polarähnlich gestalteten Aula traf man sich zu einem gemütlichen Miteinander, bei dem auch das leibliche Wohl Beachtung fand.
In einem gut vorbereiten Quiz konnten ausgewählte Gäste ihr Wissen nach Beratung durch "Experten" unter Beweis stellen. Alfred Walzer wandelte das virtuell zur Verfügung gestellte Startkapital nach seinem Gewinn in bare Münze um, der Förderverein freute sich.
Jürgen Volkmer, neuer Dezernent der Bezirksregierung Düsseldorf, zeigte sich sehr erfreut über die engagierte Arbeit von Schülern und Lehrern. "Hier waren die Schüler begeistert bei der Sache, dem Publikum die Leistungen des Namensgebers zu vermitteln. So lernen sie etwas, so bleibt was hängen."
Und Ralf Hörsken, der Leiter der Bildungsholding der Stadt Duisburg nahm den Wunsch mit, den Christel Kischkewitz als Schulleiterin für alle formulierte: "Ostern 2013 feiert unsere Schule ihr 60-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum möchten wir gerne als Realschule feiern und freuen uns schon darauf."
Froh zeigte man sich darüber, dass die Schule im kommenden Sommer nun endgültig in ein anderes Gebäude an der Frankenstraße umziehen soll. "Dieses Gebäude hier bricht so langsam über uns zusammen. Der Umzug wird uns allen neue Motivation und frischen Aufwind geben.", so die Schulleiterin in ihrer Begrüßung.