Stationenlernen (Burgen im Mittelalter)

Bildergalerie Wappen und WahlsprücheDass Geschichte nicht ein trockenes und verstaubtes Fach sein muss, erlebte die 7a im Jahre 2001 am Beispiel des Lebens der Menschen im Mittelalter auf der Burg. Nachdem der König den Schwur abgenommen hatte und alle Burgfrauen und Ritter wussten wie sie lernen sollten, ging es hoch her. Die Burgfrauen und Ritter fanden sich zu Gruppen zusammen und gaben sich als erstes ein Wappen und einen eigenen Wahlspruch. Der Phantasie waren hier keine Grenzen gesetzt und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Zu bewundern sind die schönen Zeichnungen in den Arbeitsmappen der Schülerinnen und Schüler. Als nächstes kam die Burg dran. Was gehörte alles zu einer Burg? Wie lebten die Menschen auf der Burg? Was gab es zu essen, zu trinken, zu spielen und zu erleben auf einer Burg des Mittelalters? Mit soviel Wissen ausgestattet wurde dann eine Burg als Modell nachgebaut. Bergfried und Pallas, Wehrturm und Kapelle, Mauern und Burgtor wurden in liebevoller Kleinarbeit bemalt, ausgeschnitten und zusammengeklebt. Eine Ritter-Rallye gab als nächstes Gelegenheit die Kenntnisse über Ritterlichkeit, feine Sitten, Pagen und Knappen und den Frauen auf der Burg zu vertiefen. Die "Sieben Künste der Ritter" war als Rätsel eine schwere Nuß und wurde nicht von allen geknackt. Die letzten drei Stationen wurden unterschiedlich bearbeitet. Während alle die Kleidung im Mittelalter anhand von Anziehpuppen, die selbst hergestellt wurden, lebendig werden ließen, so beschäftigten sich die einen mit der Burg in Sachbüchern und andere mit dem Alltag auf der Burg.

Thomas Schwindt