|
Propädeutikum (05.09. – 09.09.2005)
Training zur Kompetenzerweiterung von Lernerfahrungen, Methoden, Arbeitstechniken und Kommunikation 11. Jahrgangsstufe In der gymnasialen Oberstufe wird von den Schülerinnen und Schülern in verstärktem Maße selbstständiges Lernen und eine sinnvolle Arbeitsorganisation erwartet. Diese Trainingswoche, die wir Propädeutikum nennen, soll dabei helfen, solchen Erwartungen besser gerecht werden zu können. Beispielsweise soll durch „Das Rätsel Lernen“ eine Einführung in die Methode der kollektiven Erinnerungsarbeit geleistet werden. Die Schülerinnen und Schüler schreiben Erinnerungsszenen über eigenes Lernen, die fallweise gemeinsam analysiert werden. Ziel dabei ist, die unhinterfragten Überzeugungen über Lernen zu irritieren, einen fremden Blick auf sie zu werfen und damit einen ersten Schritt zur verstehenden Durchdringung eigener Lernerlebnisse und –erfahrungen zu erlauben. Darauf aufbauend soll mit Hilfe des „Lerntagebuches“ die Reflexion, die Steuerung und die Dokumentation der Lernprozesse bewusster werden (vgl. Anlage). Weitere Inhalte des Propädeutikums sind: Internetrecherche und Textgestaltung mit dem Computer, Referate und Facharbeiten und deren Präsentation, naturwissenschaftliche Methoden und Verfahren, das CAS (Computer-Algebra-System) und das Rollenspiel. Mit diesem Rollenspiel soll nicht nur ein inhaltliches Problem (hier: Schule und Rechtsextremismus) erörtert werden, sondern es soll auch als Methode bewusster werden und der Kommunikationsfähigkeit dienen. Am Ende des Propädeutikums (Freitag) wird ein Nachdenken und erstes Bewerten dieser Trainingswoche vorgenommen werden. Nach ca. zwei Wochen werden dann zwei Schülerinnen/ Schüler jeder Gruppe und alle am Propädeutikum beteiligten Lehrerinnen und Lehrer zusammenkommen, um diesen Reflexionsprozess zu systematisieren und mögliche Verbesserungen für den kommenden 11. Jahrgang zu erörtern. In der Lehrer- und Schulkonferenz wird darüber berichtet. Um die Verbindung und Wirkung des Propädeutikums mit dem normalen Unterrichtsalltag zu überprüfen, soll später nochmals eine Auswertung vorgenommen werden. Abschließend noch ein weiterer Grund für das Propädeutikum: Mit jedem 11. Jahrgang kommen neue Schülerinnen und Schüler anderer Schulformen zum Clauberg-Gymnasium. Diese Woche soll auch dazu dienen, das gegenseitige Kennenlernen und somit die Integration zu fördern. Kastrup 22.08.2005 |