Ganztagsschule

Das Clauberg-Gymnasium wurde zunächst als Halbtagsschule geführt, nahm aber von Februar 1972 an den Ganztagsbetrieb in Fünf-Tage-Form auf. Die Schulzeit erstreckt sich auf den Zeitraum von 7.55 Uhr bis 16.00 Uhr. Seit einigen Jahren gibt es auch die Möglichkeit, nur das Halbtagsangebot (Unterrichtsende um 13.20 Uhr) bzw. nur einen Teil des Ganztagsangebotes zu wählen. Die Gestaltung der ganztägigen Unterweisung konzentriert sich auf die Klassen 5 und 6. Durch das Angebot von Hausaufgaben-, Förderstunden und von Arbeitsgemeinschaften im sportlich/musischen Bereich am Nachmittag nach einer langen Mittagspause werden den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Hilfs- und Förderangebote gemacht, die ihnen den Übergang von der Grundschule ins Gymnasium erleichtern, aber auch der Entwicklung von Interessen und Begabungen dienen sollen. Als Ganztagsschule verfügt das Clauberg-Gymnasium über Aufenthaltsräume für die Mittagszeit, in denen sich die Schüler beaufsichtigt aufhalten können, sowie eine Mensa, die von der Gesellschaft für Beschäftigungsförderung betrieben wird. Hier werden neben zwei warmen Gerichten zu Mittag zusätzlich in der Zeit von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr belegte Brötchen, Getränke und anderes wie z.B. Obst angeboten. In der Mittelstufe, besonders in den Klassen 9 und 10 nimmt das Ganztagsangebot ab, damit sich die Schülerinnen und Schüler - im Hinblick auf die Oberstufe - zunehmend an selbstständigeres Arbeiten gewöhnen. Das Clauberg-Gymnasium nutzt den zusätzlichen zeitlichen Rahmen, den die Ganztagsschule bietet, seine mehrsprachige, aus verschiedenen Kulturkreisen stammende Schülerschaft zur Zusammenarbeit und zum Zusammenleben in einer Gemeinschaft zu bewegen. Voraussetzung dazu ist, dass diese Vielfalt unverzichtbare Grundlage für eine sinnvolle pädagogische Arbeit in Unterricht und Erziehung bildet: Stärken und Interessen sollen gestützt und gefördert, Schwächen - soweit möglich - ausgeglichen werden. Auch soll erreicht werden, dass sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig akzeptieren und bereit sind, voneinander zu lernen, ohne dabei die eigene Kultur und Sprache zu vernachlässigen.