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KRIEG? WAS DENN FÜR'N KRIEG? Krieg ist immer so weit weg. Jedenfalls haben viele Schülerinnen und Schüler heute den Eindruck. Als das Clauberg-Gymnasium sich im Schuljahr 2000/2001 erfolgreich darum bemühte, "Schule ohne Rassismus" zu werden, wurden zu diesem Themenkomplex eine Menge Projekte durchgeführt. In diesem Zusammenhang erforschten die Schülerinnen und Schüler der 6a, ob ihre Familien durch den Zweiten Weltkrieg in irgend einer Form betroffen waren. Die Klasse war mit Feuereifer bei der Sache. Es ging darum, zunächst Verwandte zu befragen, und diese Interviews in eine vorzeigbare Form zu bringen. Das geschah im Rahmen des Geschichtsunterrichts. In Zusammenarbeit mit der Kunstlehrerin, Frau Fendrich, zeichneten die Schülerinnen und Schüler dann Stammbäume ihrer Familien, die in den Anfang des 20. Jahrhunderts zurückreichten. Den Stammbäumen wurden schließlich Zeitdokumente, soweit sie aus der Familiengeschichte noch erhalten waren, hinzugefügt; es konnte sich um Fotos, Wehrpässe, Briefe, Zeitungsausschnitte oder Ähnliches handeln. Die Klasse war von dem Ergebnis beeindruckt, und ich war es auch.Wir stellen einige ausgewählte Ergebnisse vor. Die Einverständniserklärungen der Betroffenen sind selbstredend vorher eingeholt worden. Friedhelm Lischewski, OStR, Klassenlehrer
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