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Das
Clauberg-Gymnasium, eine lernreiche Schule: Wir wissen nicht erst seit den Ergebnissen der PISA-Studie, dass sich Schulen ändern müssen, damit sie den Schülerinnen und Schülern bessere Lernbedingungen und -erfolge ermöglichen können. Der Weg, den das CG beschreitet, orientiert sich am aktuellen Stand der Disziplinen Erziehungswissenschaft, Psychologie und Neurobiologie und setzt in erheblichem Umfang auf die Individualisierung von Lernprozessen sowie eine intensive Lernbegleitung. Dies Konzept wird wissenschaftlich begleitet durch Prof. Dr. W. Habel, Prof.' Dr. A. Fritz-Stratmann und Dr. B. Kern (alle Universität Duisburg/Essen).
Was geschieht im Schulalltag? Das CG gibt den Schülerinnen und Schülern des Pilotjahrgangs (7. Jg.) in acht Stunden wöchentlich die Möglichkeit, an selbstgewählten Projekten zu arbeiten. Sie lernen dabei natürlich Inhalte, aber auch Fertigkeiten, wie Recherche, Präsentation, Zeitmanagement, Textverarbeitung und vieles andere mehr. Die Lehrerinnen und Lehrer verstehen sich in diesem Zusammenhang nicht mehr als Vermittler von Fakten, sondern als Begleiter und Moderatoren von Lernprozessen. Auf diesem Weg der Veränderung der Lehrerrolle werden sie unterstützt durch die oben erwähnten Hochschullehrer. Die Ergebnisse werden unterschiedlichen Foren präsentiert; dies kann ein Elternabend ebenso sein, wie eine Fachkonferenz, eine andere Lerngruppe oder die Tage der Offenen Tür. Die ersten Erfahrungen zeigen überwiegend positive Ergebnis und ermutigen uns zum Weitermachen. |