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Klassenzoo
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Wir
haben im Rahmen des Deutsch- und Kunstunterrichts 1996/97 einen
Klassenzoo hergestellt. Dabei haben wir uns intensiv über die
einzelnen Tierarten informiert, um dann möglichst artgerechte
Gehege bauen zu können. So ist zunächst ein wirklicher
Modellzoo entstanden, den wir jetzt in Teilen im Internet als "virtuellen"
Zoo präsentieren können.
Ihre
Klasse 5a
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Ein
Gorilla ganz allein ist, wie man weiß, ein armes Schwein.
Ein Gorilla und sein Weib haben schon manchen Zeitvertreib.
Doch: ob im Urwald oder Zoo
nur in der Gruppe ist er froh.
| Der
Gorilla |
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Der
Gorilla ist ein Säugetier. Seine Heimat sind die tropischen Regenwälder
Westäquatorialafrikas. Der Gorilla lebt in Familienherden von 2-30
Mitgliedern. Am Morgen begibt sich die Herde auf ihren Steifzug
durch das weitläufige Revier. Über die Mittagszeit ruhen die Gorillas.
Jeden Abend bauen sie sich aus Zweigen und Blättem ein Schlafnest,
die erwachsenen Männer auf dem Boden, die Jungtiere meist in den
unteren Ästen der Bäume. Sie fressen Beeren, Triebe und Rinde. Die
Gorillas sind ca. 180 cm. gross und bis 275kg. schwer. Das Neugeborene
hält sich am Bauch seiner Mutter fest und lässt sich 3,5 Monate
herumtragen. Ein Jahr lang trinkt es Muttermilch. Das Gorillaweibchen
sorgt sich 3 Jahre um das Kleine.
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Die
Giraffe |
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Sie
sind die höchstgewachsenen unter allen Lebewesen. Dank ihrer hervorragenden
Augen können sie herannahende Feinde bereits auf grosser Distanz
erkennen. Ihre Nahrung finden sie in den Baumwipfeln der Schirmakazie.
Probleme haben sie beim Trinken. Um mit dem Kopf ans Wasser zu gelangen,
müssen sie ihre Beine äußerst weit spreizen und dabei noch einknicken.
In dieser Position sind sie recht schwerfällig, falls unvorhergesehen
eine Raubkatze auftaucht. Sie erreichen eine Gesamthöhe von 5 bis
6 Metern. Eine Giraffenkuh bringt in der Regel ein Junges, selten
zwei zur Welt.
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| Der
Mustang |
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Der
Mustang ist ein Säugetier, er lebt zwischen Westen und der USA.
Manchmal ist er gesellig aber meist in kleinen Herden, die Nahrung
besteht aus Gräsern und Blättern.Die Stute bekommt gewöhnlich ein
Junges,manchmal auch Zwillinge.Der Mustang ist mit allen anderen
Pferderassen verwandt.Höhe Widerrist bis zu 1,40 m. Normalerweise
wird er bis zu 20 Jahre alt.
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Der
Steinbock |
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Steinböcke
gehören zu der Familie der Ziegen und werden bis zu 1,70 m lang.
Sie können gut klettern. Das Steinbock-Männchen hat große, 15 kg
schwere, nach hinten gebogene Hörner mit wulstartigen Knoten. Steinböcke
leben in den Alpen, in den Gebirgen Asiens und in Südamerikas. Sie
wiegen ungefähr 100 kg und wären im 18.jahrhundert in den Nordalpen
beinahe ausgestorben. Doch 1906 ist es der Schweiz gelungen, sie
wieder einzubürgern.
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| Der
Puma |
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Der
Puma ist ein sehr aufmerksames Säugetier. Nord-und Mittelamerika
ist seine Heimat, er jagt und klettert gerne auf Bäumen. Säugetiere
wie Hasen und Vögel sind seine Lieblingsspeisen. Den Rest, den er
nicht mehr will, hebt er für später auf, oder lässt es den Aasfressern
liegen, wie z.B. Geiern und Hyänen. Pumas sind die Herrscher der
Bergwälder Amerikas. Die muskulösen, kräftigen Katzen, können mehrere
hundert Kilometer pro Woche auf Nahrungssuche zurücklegen. Ein Puma
kann aus dem Stand bis zu fünf Meter weit springen.
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Das
Krokodil |
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Ein
recht häufig, an manchen Stellen der Stromgebiete großer Wasserläufe
und Seen anzutreffender Bewohner ist das Nilkrokodil. Diese prächtigen
Panzerechsen werden bis zu 10 m lang und bis zu 1000 kg schwer.
Im Wasser,seinem Jagdbereich, bewegt es sich sehr gewandt. Seine
Hauptnahrung sind Fische; große Exemplare vermögen sich jedoch an
den Trinkstellen Antilopen und anderer großer Tiere zu bemächtigen.
Das Weibchen scharrt sich in das Gewässerufer Löcher und legt 30
bis 50 hartbeschalte Eier, die es von der Sonne ausbrüten läßt.
Die Mutter hält sich jedoch nahe dem Nest auf und bewacht es die
ganze Zeit. Wenn sich nach 8 bis 9 Wochen in den Eiern die vollentwickelten
Jungen melden, scharrt sie die Erde weg und legt das Nest wieder
frei.
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